Impressionen vom Ocean Drive zwischen Sydney und Melbourne
Mittwoch, 18. September 2013
Sonntag, 8. September 2013
Manly Beach
Eigentlich wollten wir mit
der Fähre zurückfahren, doch die Anlegestelle müssten wir jetzt suchen, sie
liegt jenseits der stark befahrenen Straße und unsere heißgelaufenen Füße
freuen sich, als wir nur zur Station nebenan gehen und mit dem Zug über die
Brücke zurück fahren zum Circular Quay. Dort betreten wir dann endlich eine der
vielen Fähren, die uns in einer halben Stunde zum kleinen Ort Manly Beach
bringt. Nach einem Bummel über den Corso mit vielen Läden und Restaurants
stehen wir am Strand, schauen in die Brandung des Pacific Ocean und beobachten
das Treiben einiger Wellensurfer. Nach einem Cappuccino auf dem Corso fahren
wir wieder zurück zum Circula Quay, heute unser Ausgangspunkt schlechthin.
Anstatt „unsere George Street“ entlang zu laufen, machen wir es wie viele Sydneyrianer
und die Schulkinder: Wir nehmen die Fähre nach Darling Harbour, haben ja das Daytripper Ticket. Das Powerhouse Museum haben wir uns noch vorgenommen. Doch als
wir ankommen, ist es bereits 4:30 am, das ist eine halbe Stunde vor der
Schließung. Zu spät. Sie verkaufen keine Tickets mehr, lassen uns aber zum
Schnuppern für eine halbe Stunde hinein. So stürmen wir durch einige Teile der
Ausstellung und verschaffen uns einen Überblick. Pünktlich um 5 am spuckt das
Museum uns wieder aus.
Fotos und Leseprobe aus Australien Reisebericht - Sydney bis Adelaide
Mittwoch, 4. September 2013
Cape Conran
Gegen 8:45 pm verlassen wir
den Bournda National Park in südlicher Richtung, durchfahren die Orte
Merimbula, Pambula und Eden und nehmen unser morgendliches Bad am Strand in der
Nähe eines Parks mit historischem Hotels bei Boydtown. Das Gelände wirkt so
still und verträumt, als hätte es lange keine Menschen gesehen. Wir halten uns
nicht lange auf und sehen zu, dass wir heute möglichst viele Kilometer vorwärts
kommen. Zwischen den Orten Timbillica und Genoa verlassen wir New South Wales
und erreichen die Provinz Victoria. Bald
zieht es uns doch wieder an das Meer. Am Cape Conran finden wir nicht nur einen
idyllischen Parkplatz für unseren Camper, sondern auch einen wunderschönen
Bordwalk zwischen Brandung und bizarren Felsformationen, versehen mit Informationstafeln
zu Aboriginal Spuren sowie Tieren und Pflanzen der Umgebung. Nach einer kleinen
Küstenwanderung geht es weiter nach Orbost und Bairnsdale. Fish’n Chips für die
Camperessecke gibt es heute an der
Straße, die in den Ort Lakes Entrance hineinführt. Nach Schlafplatzsuche in
einem Nationalpark ist uns heute nicht der Sinn. So bleiben wir auf einem
ruhigen Parkplatz am Highway in der Nähe von Stratford, einige Kilometer vor
der Stadt Sale.
Leseprobe aus:
Australien Reisebericht - Sydney bis Adelaide (Kindle)
Dienstag, 3. September 2013
Old Mogo Town
Nach einer Mütze Schlaf begrüßt
uns der Morgen jung und frisch mit Sonnenschein. On the road again gegen 8:30
pm. Auf dem Highway (Höchstgeschwindigkeit 100 km/h) ist es ruhig. Er ist
weitgehend einspurig. Rasen ist out in Down Under. Wir durchfahren den Ort Ulladulla,
machen einen Schwenker zur Pebbly Beach, wo wir um diese Zeit natürlich keine
Känguruhs sehen, aber im Ocean baden können. Weiter fahren wir bis zum kleinen
Hafen von Batemans Bay, wo wir im Woolworth Supermarkt Getränke, Obst,
Croissants und Muffins kaufen und den Kühlschrank im Camper einweihen.
Einige Kilometer südlich
besuchen wir „Old Mogo Town – Gold Rush Theme Park“, detailgenaue Nachbildung
eines historischen Goldgräberdorfes aus dem 19. Jahrhundert, in dem seinerzeit
Goldsucher gewohnt, gelebt und geschürft haben. Alles wird liebevoll zelebriert,
vom Wohnhaus mit den verschiedenen Räumen, Zelten der Arbeiter, Restaurant,
Postoffice, Maschinen zum Zerkleinern des Gesteins, der Mühle und natürlich der
Goldwaschanlage, an der wir diese Kunst selbst ausprobieren dürfen.
Fotos und Leseprobe aus
Mittwoch, 28. August 2013
Sydney Harbour Bridge
Heute wollen wir unseren
Aktionsradius erweitern, das heißt weitere Strecken zurück legen, zwar nicht weniger
laufen, jedoch mehr fahren. Mit dem Daytripper Ticket können wir einen ganzen
Tag lang Züge und Fähren benutzen. In der Central Station kaufen wir diese
Tickets für 15 $ pro Person und fahren erst einmal zum Circula Quay, das ist im
richtigen Hafen von Sydney. Entlang des Hafenbeckens gehen wir zur Harbour Bridge
und finden einen Weg hinauf, besser gesagt Treppen. Dann laufen wir die 1149 m hinüber,
wobei wir trotz des trüben Wetters immer wieder das Panorama mit Opera House
und Circula Quay fotografieren.
Auf der anderen Seite der
Brücke, in Sydney North, kaufen wir in einer Bäckerei Getränke. Den Leckereien
in der Auslage können wir allerdings auch nicht widerstehen und so gibt es dazu
zwei köstliche apple turnover, man könnte auch Apfeltaschen sagen. Eigentlich
wollten wir mit der Fähre zurückfahren, doch die Anlegestelle müssten wir jetzt
suchen, sie liegt jenseits der stark befahrenen Straße und unsere
heiß gelaufenen Füße freuen sich, als wir nur zur Station nebenan gehen und mit
dem Zug über die Brücke zurück fahren zum Circular Quay. Dort betreten wir dann
endlich eine der vielen Fähren, die uns in einer halben Stunde zum kleinen Ort
Manly Beach bringt. Nach einem Bummel über den Corso mit vielen Läden und
Restaurants stehen wir am Strand, schauen in die Brandung des Pacific Ocean und
beobachten das Treiben einiger Wellensurfer. Nach einem Cappuccino auf dem
Corso fahren wir wieder zurück zum Circula Quay, heute unser Ausgangspunkt
schlechthin. Anstatt „unsere George Street“ entlang zu laufen, machen wir es
wie viele Sydneyrianer und die Schulkinder: Wir nehmen die Fähre nach Darling
Harbour, haben ja das Daytripper Ticket. Das Powerhouse Museum haben wir uns
noch vorgenommen. Doch als wir ankommen, ist es bereits 4:30 am, das ist eine
halbe Stunde vor der Schließung. Zu spät. Sie verkaufen keine Tickets mehr,
lassen uns aber zum Schnuppern für eine halbe Stunde hinein. So stürmen wir
durch einige Teile der Ausstellung und verschaffen uns einen Überblick.
Pünktlich um 5 am spuckt das Museum uns wieder aus.
Leseprobe aus Australien Reisebericht - Sydney bis Adelaide
Sonntag, 18. August 2013
Shipswreckcoast
An der „Shipswreckcoast“,
an deren Felsen zu früheren Zeiten viele Schiffe zerschellt sind, schauen wir
uns das vielfotografierte Felsentor „Loch Ard Gorge“ an. Im Jahre 1878 war das
Schiff „Loch Ard“ hier gesunken. Von 54 Menschen an Bord wurden zwei gerettet,
eine junge Frau und ein junger Mann, der nach einer gemeinsam in einer
Felsnische verbrachten Nacht die Klippen hoch kletterte und Hilfe holte. Wir
sehnen uns im Moment nach Hilfe in Form von Abkühlung. Die gibt es in Port
Campbell im Meer, jedoch sehr kalt, das Wasser!!! Etwas angenehmer ist die
Stranddusche.
"Bay of Islands“ wird der
nächste Küstenabschnitt genannt. Auch hier hat die mächtige Natur schroffe
Felsen, bizarre Gebilde und faszinierende Farben gezeichnet. Wir halten immer
wieder an und kommen aus dem Staunen gar nicht heraus. Hat das Spektakel dieser
faszinierenden Küstenstraße denn gar kein Ende? Doch! Irgendwann fahren fahren
wir durch Weide- und Farmland, üppig rot blühende Bäume und an den
Straßenrändern Briefkästen, die aussehen wie Blechtrommeln mit Namen, Schafe, nur
ab und zu noch ein Blick auf den Ocean. 15:50 am Port Fairy, Cappuccino im
Café, in der bakery Salat und rolls with bacon, ein paar Fotos.
Weiter vereinzelt Häuser
und Grundstücke. Ein weißer Schulbus lässt bei einem Briefkasten ein Kind
heraus. Bushfire Spuren, ein riesiger Truck überholt uns. Settlers Road heißt
es da. 17:05 Scenic Lookout mit großem Schild „Welcome to Portland“, Blick auf
diesen Ort.
Leseprobe aus Australien Reisebericht - Sydney bis Adelaide
Montag, 12. August 2013
Blue Mountains
Schon vor 8 pm lädt Bob von
„Anderson’s Tours“ uns vor dem Hotel in einen Minibus zur Fahrt in die ca. 100
km westlich von Sydney gelegenen Blue Mountains. Es wird ein interessanter Tag
mit Besuch eines Wildlifezoos, zwar ähnlich wie WildlifeWorld in Darling
Harbour, jedoch in einem größeren Freigelände, mit australischen Spezies wie
Koalas zum Anfassen und MiniPinguinen,
Outdoor Tea an einem schönen Picknickplatz, Bumerang werfen lernen, Aussichtspunkt
mit Blick auf die spektakuläre blau schimmernde Gebirgslandschaft mit bizarren
Sandsteinfelsen, dabei die drei herausragenden Gebilde, die man „Three sisters“
nennt und um die sich viele Legenden ranken. In einer Skulpturengruppe sind die
drei vor dem Eingang des Geländes „Scenic World“ zu sehen.
Mittagessen gibt es in
einem Restaurant. Danach bringt uns eine Seilbahn hinunter zum Rainforest Trail
mit Baumfarnen (ferns) und anderen Pflanzen, die ich noch nie gesehen habe, noch
einmal Blick auf die bizarren ThreeSistersFelsen und Ohr an den Ausführungen
von Bob, der nicht müde wird, der kleinen Gruppe alles zum Regenwald, dem
ehemaligen Bergbau und überhaupt zu erklären und Geschichten zu erzählen.
Leseprobe aus Australien Reisebericht - Sydney bis Adelaide
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